Kategorie: Kind

Camping ist zur Zeit ja total im Kommen. Da sich aber offenbar viele nicht mehr das gute, alte Zelt vorstellen können, ist das Ding der Dinge Camping mit Wohnmobil, Camper, Bulli. Kein Wunder, klingt das doch zumindest schon mal luxuriöser oder zumindest bequemer als im Zelt zu schlafen. Also haben wir das auch mal ausprobiert. Mit den Kindern.

Zugegeben: so richtig gut fand ich Steckspiele nie: viele kleine Teile, die leicht verloren gehen und/oder die die Kinder natürlich nicht aufräumen wollen. Mittlerweile habe ich allerdings eingesehen, dass die Kinder eben Spaß daran haben. Und ich bilde mir mal ein (es gibt sicher Studien dazu), dass Steckspiele Motorik und Phantasie fördern.

Seit einiger Zeit liege ich der Frau in den Ohren, dass ich gerne mal mit Freunden, die auch Kinder haben für ein verlängertes Wochenende verreisen würde. Was als fixe Idee an Silvester anfing, wurde dann über das vergangene, lange Wochenende auch umgesetzt: 4 Familien, 6 Kinder, 1 Hund in 2 nebeneinander stehenden Häusern in einem Landal Park in Nord-Holland (oder Friesland). Das muss für die Park-Inhaber doch wie eine Drohung gewirkt haben.

Eltern (oder in meinem Fall Vater) sein, ist nicht immer die heile Welt und das entsprechende blabla vom Titelblatt der üblichen Magazine. Einiges geht einem auch gehörig auf den Zeiger. Man darf auch mal was scheiße finden.
Zum Beispiel: Work-Kids-Balance.

Da sich hier vier Viertel des Haushalts mittlerweile als Fans von Johannes Stankowski geoutet haben, kamen wir dieses Mal nicht daran vorbei, das Kölner Konzert der aktuellen Tour mitzunehmen. Noch dazu, weil die Kulturkirche nicht nur sehr schön (für Konzerte) und vor allem um die Ecke ist.
Kind 1 war schon die komplette Woche mehr als nur aufgeregt, war es doch sein allererstes Konzert.
Sämtliche Allen mussten nochmal von vorn bis hinten durchexerziert werden und jeden Morgen kam die Frage: „Gehen wir heute zum Konzert von Stohannes Jankowski“?

Auch, wenn unsere Kinder – sagen wir mal – aus dem gröbsten raus sind, haben wir natürlich nach wie vor ein Babyphone. Genau genommen sogar zwei unterschiedliche, da die beiden (noch) in getrennten Räumen schlafen. Der Nachteil von zwei Babyphones liegt allerdings auf der Hand: eins davon gibt eigentlich immer ein Geräusch von sich.