Zugegeben: so richtig gut fand ich Steckspiele nie: viele kleine Teile, die leicht verloren gehen und/oder die die Kinder natürlich nicht aufräumen wollen. Mittlerweile habe ich allerdings eingesehen, dass die Kinder eben Spaß daran haben. Und ich bilde mir mal ein (es gibt sicher Studien dazu), dass Steckspiele Motorik und Phantasie fördern.

Wir haben allerdings „nur“ ein Steckspiel und wie das mit zwei Kindern nun mal so ist, wollen immer beide gleichzeitig damit spielen. Vielleicht sollten wir uns doch ein zweites zulegen. Bei JAKO-O gibt es eine ganz nette Auswahl in verschiedenen Variationen und Materialien (Holz, Plastik, mit Murmeln, ohne Murmeln.

Kind 1 hat zwar grundsätzlich große Freude an diesen Steckspielen, verliert aber schnell die Geduld, wenn es nicht so klappt, wie er es gerne hätte. Hier lässt sich definitiv erkennen, dass Kind 2 motorisch etwas fitter und auch geduldiger ist. Den kann man locker eine halbe Stunde damit beschäftigen. Allerdings lässt sich dann kein Schema, Bild oder sonst etwas erkennen.
Da ist Kind 1 schon phantasievoller. Und wenn man aus dem „Gesteckten“ nichts erkennen kann, erläutertet er es gerne (zu) ausführlich.

Außerdem hilft es beim Lernen von Zahlen und Buchstaben. So hat der große zumindest schon mal den ersten Buchstaben seines Namens zuerst erkennen und dann nachbauen können. Offenbar lernt er schnell, denn als ich kurz aus dem Raum war, hatte er das hier gelegt:

Nein, natürlich nicht. Da hatte ich offenbar auch kurz mein Faible für Steckspiele entdeckt.