5 Fragen an die schwangere Wuerfelzucker

Im letzten Jahr haben wir euch auf die Reise durch meine Schwangerschaft mitgenommen. Laut Statistik habt ihr das damals auch sehr gerne gelesen – und irgendwie denke auch ich ab und an auch etwas wehmütig daran zurück.

Zum Glück bin ich ja nicht die Einzige, die schonmal ein Kind bekommen hat – und so beantwortet uns heute Wuerfelzucker (Genau! Die, die euch auf die Philippinen entführt hat) unsere Fragen.

Liebe Wuerfelzucker, herzlich Willkommen! 

Zeigt her, eure Füße!

Stell dich bitte einmal kurz vor:
Hallo, mein Name ist Wuerfelzucker. Ihr kennt mich schon ein wenig durch meine spannende Zeit auf den Philippinen. Zur Zeit befinde ich mich im letzten Drittel meiner Schwangerschaft, in der 34. Schwangerschaftswoche.

Herzlichen Glückwunsch zur ersten Schwangerschaft! Wie geht es dir?
Ich finde es erstaunlich, wie groß das Interesse an Schwangeren ist. Ich werde wirklich sehr oft gefragt wie es mir in und mit der Schwangerschaft geht.
Und ich könnte auch eigentlich eine laaange Liste von Wehwehchen und Auas aufzählen aber komischerweise „erträgt“ man diese ganzen Zipperlein viel besser und stiller als wenn man nicht schwanger wäre.
Vielleicht weil man doch schon einmal zuviel gehört hat “Schwanger sein ist keine Krankheit” und nicht jammern will? Oder doch weil man es gerne für etwas „Größeres“ macht?  So oder so geht es mir aber gut, meistens 🙂

Hast du es dir das „Schwanger sein“ so vorgestellt?
Ja, im großen Ganzen schon: Durch deine zwei Schwangerschaften habe ich allerdings auch schon sehr viel mitbekommen.
Einzigartig und schwer erklärbar sind allerdings die Momente, wenn du dein Kind spürst, weil es vielleicht Schluckauf hat oder es sich gerade gemütlich macht.
Ich freue mich dann jedesmal so sehr, weil ich weiß, dass es ihm gut geht.
Ich dachte allerdings nicht, dass man schon vor der Geburt so wenig Schlaf bekommt! Ich konnte sonst zu jeder Tages- und Nachtzeit innerhalb weniger Minuten einschlafen, ob ich müde war oder nicht. Jetzt stören mich schon die kleinsten Geräusche! Dass man nur auf der Seite schlafen sollte, macht es für mich als Rückenschläferin auch nicht einfacher…

Was war bisher dein schönster Augenblick – und hast du auch einen, der vielleicht nicht ganz so schön war?
Das erste Mal den Herzschlag in der 7. Schwangerschaftswoche hören. Wow!
Nicht so schön: Vorangegangene Komplikationen waren der Grund für die Untersuchung. Da ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich bereits nach solch kurzer Zeit in das kleine Würmchen verliebt habe!

Wie sieht zur Zeit dein Tagesablauf aus und was wird sich wohl ändern, wenn das Baby erstmal da ist?
Ich bin bereits in Mutterschutz und versuche trotzdem noch etwas Struktur in meinen Alltag zu bringen und nicht bis mittags liegen zu bleiben, in Jogginghose zu verwahrlosen und die Vorratskammer zu plündern. Gelingt mir auch nur bedingt, hihi.
Ich denke es wird sich einfach ALLES ändern (das wird einem jedenfalls ständig gesagt :D). Und/aber: Ich freu mich sehr darauf!

Hattest du Probleme eine gute Hebamme, eine Klinik und einen Arzt zu finden?
Ich habe mich sehr früh auf die Suche nach einer Hebamme gemacht, indem ich mich erstmal umgehört habe, wen es in meiner Umgebung überhaupt so gibt. Zum Glück hatte Julia, die dir auch schon einmal ein Interview gegeben hat, noch Zeit mich zu betreuen. Ich bin sehr froh darüber, von einer sehr lieben und erfahrenen Hebamme versorgt zu werden!
Trotzdem, dass im letzten Jahr erst eine Geburtenstation in Köln geschlossen wurde, war es kein Problem eine gute Geburtsklinik zu finden. Dort habe ich mich nun angemeldet und kann mich bei Bedarf jederzeit dorthin hinwenden.
Den Gynäkologen habe ich während der Schwangerschaft gewechselt: In der alten Praxis war ich bei Routineuntersuchungen eigentlich immer sehr zufrieden – aber als Schwangere habe ich mir und meinem ungeborenem Kind mehr Feingefühl, Individualität und Zeit von meinem Arzt gewünscht.

Welche Ängste hast du, wenn du an die Geburt, das Wochenbett und dein Baby denkst?
Ich versuche, ehrlich gesagt, wenig an die Geburt zu denken! Ich habe gemerkt, dass je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto mehr Angst macht mir das Ganze! Ich glaube vielen hilft es zu wissen was genau auf sie zukommt – ich gehöre nicht dazu. Ich werde den Hebammen, Schwestern, Ärzten und mir selbst einfach vertrauen. Das ist mein Plan!

Fühlst du dich gut betreut und was könnte die Politik verändern, damit man sich sicherer aufgehoben fühlt?
Bezahlte Kitas würden mir extrem den Druck nehmen: Ich weiß, dass es funktionieren wird, aber ich mache mir bereits seit Beginn der Schwangerschaft darüber Gedanken, wie wir das finanziell am besten machen.
Schade, woanders klappt es ja auch, dass eine gute Kinderbetreuung kostenlos ist.

Wo siehst du dich in 5, 10 Jahren?
Puh, dass kann ich nicht beantworten: Dafür ist zur Zeit zuviel Veränderung, zuviel Unbekanntes. Aber ich bin mir sicher: Alles ist und bleibt gut!

Danke, liebe Wuerfelzucker! Und auch wir sind sicher: Euer Leben zu dritt wird ganz toll! 

Überraschung: It´s a boy!

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