Von meiner Schwester bekam ich den Tipp doch mal Kokosfett zur Haarpflege zu benutzen. Wie mein Test verlaufen ist, erzähle ich euch heute.
Körperpflege:
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| Wie Sie sehen, sehen Sie nichts |
Anwendung:
Ich rieb das Fett einmal täglich in kreisenden Bewegungen vorsichtig auf den Babybauch und alle anderen sehr trockenen Körperstellen (vor allem auf meine Oberarme, die Ellenbogen und die Knie). Bereits nach der zweiten Anwendung waren diese Stellen ganz weich und überhaupt nicht mehr trocken. Ich war beeindruckt.
Auch auf die Lippen kann man das Zeug schmieren (schmeckt irgendwie muffig) oder man kann es zum Beispiel zur Rückenmassage verwenden.
Mir ist es dann aber trotzdem auf den Wecker gegangen: Draußen war es heiß und ich hatte ständig das Gefühl so verschwitzt dann doch irgendwie ranzig zu riechen! Außerdem war ich ständig ganz fettig. Einziehen tut das Zeug nämlich leider fast gar nicht!
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich Eincremen sowieso meist eher nervig finde und da auch gerne mal etwas faul bin…
Tipp: Auch feine Babyhaut kann man gut damit pflegen und so auf Cremes mit irgendwelchen Inhaltsstoffen (die man nichtmal aussprechen kann) verzichten!
Meine Haare:
Kokosfett eignet sich gut als Kurpackung: Ich lasse das Fett in der Hand schmelzen und verteile es in den Längen. Am besten lässt man das dann über Nacht einwirken, ich habe jedoch keine Lust auf einem Handtuch zu schlafen oder zum schlafen einen Turban zu tragen (und Herr Katz hat keine Lust darauf, dass ich den weglasse und alles vollschmiere). Deshalb benutze ich es erst an dem Tag, an dem ich sowieso die Haare waschen werde und lasse das Ganze ein wenig einwirken.
Meine Haare saugen das Fett auf wie ein Schwamm. Sie sind wohl sehr durstig. Huch! Aufpassen sollte man auf jeden Fall, dass man den Kram wirklich nur in die Längen gibt und nicht an den Ansatz, denn sonst fetten sie dort noch am gleichen Tag nach.
Vielleicht stellte ich mich bei der Erstanwendung dann aber beim Auswaschen etwas zu doof an, möglicherweise habe ich auch einfach zu viel benutzt: Nach einmaligem Shampoonieren sind sie in den Längen jedenfalls immer noch fettig und strähnig:
Nach einer zweiten Wäsche sehen sie dann allerdings so aus:
Fazit:
Genau so hatte ich mir das vorgestellt: Weiche Haut und schön glänzend und gesundes Haar. Und überraschender Weise riecht das Haar nicht nach Kokos (oder ranzig), während es am Körper leider eher schlecht einzieht (und bei Wärme auch nicht so lecker riecht). Von der Körperpflege sehe ich zwischenzeitlich ab, die Haare pflege ich damit aber weiterhin. Beim nächsten Mal werde ich allerdings weniger Kokosfett benutzen und sie zweimal shampoonieren. Vielleicht klappt es ja dann, ohne das die Haare einige Tage lang sehr fettig aussehen?
Alle Bilder: Eigene Bilder







