Er spricht #9

Inzwischen gibt es kaum noch Wörter, die der große Junge nicht kennt und man kann sich in richtigen Sätzen mit ihm unterhalten. Es wird alles, ALLES kommentiert…

Er sagt:

  1. PAPPAPP
  2. LUFFBOMM
  3. ROSMIN
  4. TOIGESCHUNG!
  5. NACHNISCH
  6. PAGABAI
  7. PUCKING
  8. ZEHGEDEEH
  9. BANGLEIDICH!
  10. ERBESS
  11. PICKPICK
  12. LUHLEN
  13. OLIENEN
  14. JAIJAI
  15. SÄNDMINSCH
  16. ZERBRA
Er meint:

  1. Popcorn
  2. Luftballon
  3. Rosmarin
  4. Entschuldigung!
  5. Nachtisch
  6. Papagei
  7. Pudding
  8. CD
  9. langweilig!
  10. Erdnuss
  11. Picknick
  12. Nudeln
  13. Oliven
  14. Das weiche Innenleben des Brötchens 
  15. Sandwich
  16. Zebra
Lustiges:

Als der Augustjunge die Arme nach oben streckt, sagt die Oma: „Sooo groß bist du!“.
Der große Bruder findet das gar nicht gut und sagt: „Nich groß, der is klein! Is bin großer Junge!“

Als der große Junge meine Schwester, seine Patentante auf einem Foto sieht, auf dem sie den neugeborenen Augustjungen hält, sagt er: „Gika (so nennt er sie liebevoll) nich Baby halten!“.
Ich erkläre ihm, dass Gika den kleinen Jungen bestimmt auch gerne hat und ihn deshalb auch mal auf den Arm nehmen möchte.
Der große Junge antwortet: „Nein, das is meine Gika!“

Als es plötzlich etwas streng riecht, fragt der Papa den großen Jungen: „Sag mal, hast du Kacka gemacht?“
Er verneint.
Darauf fragt der Papa: „Wenn ich jetzt nachsehe und da ist Kacka, was bekomme ich dann?“
Der große Junge antwortet: „Kacka- Finger!“

Zum Nachtisch gibt es Blaubeeren.
Der große Junge stopft sich den ganzen Mund damit voll und ich ermahne ihn: „Nicht alle reinstopfen! Genieß sie doch und nicht nur „rein damit“.
Der große Junge blickt mich an und meint zufrieden: „Rein damit!“

Am darauffolgenden Tag stopft er sich wieder eine ganze Hand Blaubeeren auf einmal in den Mund. Der Papa ermahnt ihn und bittet ihn, sie doch auch einzeln zu essen.
Das Kind lehnt ab.
Dann versucht es der Papa einmal andersherum: „Kannst du bitte alle Blaubeeren zusammen in den Mund schieben?“
Der große Junge darauf hin: „Nein! Immer nur alleine!“, und isst brav eine Blaubeere nach der anderen.
Aha: So geht das wohl…

Als der große Bruder mit dem Papa in der Küche steht und beim Kochen helfen möchte, ich aber etwas von ihm möchte, gibt er mir zur Antwort: „Geh Kaffee kochen!“

Wir sitzen beim Abendessen, das Kind zeigt auf seinen Becher: „Da is Elefant!“
Der Papa fragt: „Wie viele sind denn da auf dem Becher?“
„Drei!“
„Nein, zwei“, antwortet Papa.
„Tsdrei!“
„Nein, zwei!“
„Tsdrei!“
„Nein,“ sagt der Papa „eins, zwei, drei!“
Der große Junge antwortet: „Sechs!“

Der Junge kommt ganz aufgeregt zu mir und sagt: „Ich hab heute Geburtsda, dann gibt Kuchn!“
Ich antworte ihm, dass er leider heute keinen Geburtstag hat.
Er daraufhin ganz erbost: „Doch!!! Ich Gäschänkä!!!!“

Der große Junge findet in einer Ecke ein altes, angekautes, sehr trockenes Brötchen. „Oh, Bötchen!“
Papa: „Bah! Schmeiss das weg! Das kann man nicht mehr essen!“
Der Junge beißt beherzt in das alte Ding: „Mmmh! Knäckebrot!“

Das Kind nennt den Opa liebevoll „Waldemwadar“.
Irgendwann rutscht mir heraus: „Komm, wir fahren jetzt zu Opa Waldewadar!“
Er antwortet: „Nein! Du darfst so nicht sagen! Nur ich darf so sagen!“

Ich erzähle dem großen Jungen, dass unser Auto zum TÜV muss. Da er das nicht versteht, erkläre ich ihm, dass es quasi zum Auto- Doktor geht, der guckt, ob es ganz gesund ist.
Als wir abends mit Oma und Opa sprechen erklärt er denen: „Unser Auto ist beim Doktor. Es ist krank, muss untersucht werden und hat Schnupfen!“

Er schleppt eine Kiste mit Autos und an möchte eines davon dem kleinen Augustjungen zeigen. Dann packt er es plötzlich wieder ein und ich frage wohin er das Auto nun legt, denn es gehört ja eigentlich dem kleinen Bruder.
Er antwortet: „Nein! Gehört nich mehr dem kleinen Bruda! Is jetz meins! Pech!!!“

Kind: „Das hat die Noratine auch!“
Papa: „Die heißt Florentine!“
Kind: „Schlorentine!“
Papa: „Nein, Florentine“
Kind: „Schlorentine!“
Papa: „Nein, sag mal F-l-o!“
Kind: „Schloo!“
Papa: „Nein, wie bei „Vogel“ – sag mal „Vooogelll!“
Kind: „Vogel“.
Papa: „Genau! Und jetzt sag Florentine!“
Kind: „Noratine!“

Papa erklärt dem großen Jungen, dass wir auch Mamas und Papas haben – nämlich seine Omas und Opas.
Kind: „Hm?!“
Papa: „Die Oma E., das ist meine Mama und deine Oma. Die Oma I. – das ist die Mama von deiner Mama und deine andere Oma.“
Kind: „Hm…?!“
Papa: „So, weisst du denn jetzt auch von wem die Oma E. die Mama ist?“
Kind etwas ratlos: „Vom Esel?!?“

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