Reise, Reise: Fuerteventura

Juhu, endlich wieder ein Reisebericht! Dieses Mal erneut von der lieben Brigilse, die schon über Wien und Kroatien berichtet hat. Scheint so, als ist sie ganz schön viel unterwegs…
Morro Jable

Du warst schon häufiger in Fuerteventura. Warum zieht es dich immer wieder dort hin?
Sobald das Wetter kühler wird, zieht es uns in die wärmeren Regionen. Fuerteventura bietet sich besonders an, denn man kann sich meist auf gutes Wetter verlassen. Allerdings hatten wir in diesem Jahr bis zu 40 Grad Anfang Oktober, da der Calima, ein Saharawind, über den Süden wehte. Das muss man schon aushalten können…
Es ist warm! 
Was ist dein Must- See?
Unten im Hafen von Morro Jable ist eine Schildkröten- Auffangstation. Dort gibt es Echte und Unechte Karettschildkröten, grüne Schildkröten und Lederschildkröten. Ein Besuch ist auf jeden Fall Pflicht, um mehr über diese Urzeittiere zu erfahren und den Mitarbeitern bei der Pflege zuzusehen.  Leider können die nämlich durch den wachsenden Tourismus nicht mehr in Ruhe brüten. Das sollte man als Reisender nicht vergessen! Im Januar darf man sogar dabei sein, wenn die Tiere wieder ausgesetzt werden.
Außerdem sieht man dort einige Rochen, die geschätzt einen Meter groß werden! 
Hast du auch dieses Mal einen Geheimtipp für uns?
Eigentlich ist die ganze Insel ein Geheimtipp, denn sie ist nicht so überlaufen wie ihre Schwesterinsel Gran Canaria. Es gibt lange Sandstrände, an denen man relativ wenig Leute sieht. Man kann also so richtig entspannen. Bis man vom Flughafen zu seinem Hotel kommt, dauert es mit dem Bus ganze zwei Stunden, da man über die gesamte Insel fährt!
Zudem gibt es einen großen Freizeitpark (Oasis Parque), der einen einzigartigen botanischen Garten Europas beherbergt. Und auch wer Interesse an Wassersport hat, ist dort auf jeden Fall richtig!
An welche Geschichte erinnerst du dich besonders gerne?

Nach all´ den Jahren habe ich dieses Mal zum allerersten Mal die landestypischen, kanarischen Kartoffeln (Papas arrugadas) gegessen: Sie werden ganz lange in Salzwasser gekocht, bis sie ganz runzelig sind. Dazu gibt es dann eine „Mojo“, eine scharfe Soße aus Essig, Öl, Knoblauch und Gewürzen. Zudem habe ich sehr, sehr viele Garnelen gegessen. Eine hat sich dafür fürchterlich gewehrt: 😉

Zeig uns mal dein Lieblingsfoto. Was ist darauf zu sehen?

Mein Lieblingsfoto zeigt den deutschen Künstler Diedel Klöver, wie er gerade seinen zweiten Rochen schweißt. Am Ende sollen es drei Rochen werden, die gemeinsam als „Die tanzenden Rochen“ am Strand, neben all den einheimischen Künstlerobjekten aufgestellt werden.

Ein Beitrag geteilt von Ilse (@ilse5495) am 12. Okt 2017 um 4:52 Uhr

Auch dieses Mal: Vielen, vielen Dank und bis zur nächsten Reise!
Darauf eine Sangria! 

Alle Bilder: Brigilse

Schreib als Erster einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.